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News KW 25

Die neue TMS320F2806x-Serie von Texas Instruments kombiniert den 32-Bit-Core »C28x« und den Control Law Accelerator (CLA) mit Peripheriefunktionen für Steuerungsanwendungen sowie vielen Analogblöcken.
Mit den neuen Low-Cost-Controllern ergänzt TI sein Portfolio an Piccolo-Controllern um eine weitere Familie, in diesem Fall um Gleitkomma-MCUs. Damit steht eine skalierbare Plattform mit kostengünstigen Controllern zur Verfügung, die bei Festkomma-Bausteinen mit 40 MHz Taktfrequenz anfängt und jetzt bei Gleitkomma-MCUs mit 80 MHz aufhört.
Die neue F2806x-Serie basiert auf dem C28x-Core mit Harvard-Bus-Architektur, der mit maximal 80 MHz getaktet ist. Der Core verfügt über einen 32x32-Bit-Multiplier, eine Atomic-ALU und eine Floating-Point-Unit. Darüber hinaus ist auch noch ein Block für komplexe mathematische Funktionen, die so genannte VCU, implementiert. Die VCU besteht aus drei Einheiten: Complex Math Unit – damit lassen sich die Berechnungen von FFTs laut Unternehmensangabe um den Faktor 3 beschleunigen; Viterbi Unit – bis zu 7,5 x schnellere Viterbi-Operationen; CRC Unit – Hardware-mäßig realisierter Cyclic Redundency Check, der im Vergleich zu einer Software-Implementierung ebenfalls eine Geschwindigkeitssteigerung um den Faktor 2 zulässt. Daneben hat TI auch seinen CLA (Control Law Accelerator) implementiert, der bereits auf der TMS320F2803x-Serie zu finden war. Diese Schaltung beschleunigt mathematische 32-Bit-Gleitkommaberechnungen und arbeitet unabhängig vom eigentlichen CPU-Kern. TI gibt an, dass sich mit dem CLA die Performance um den Faktor 5 steigern lässt.
Im Vergleich zu den anderen Piccolo-Familien (F2803x und F2802x) hat TI aber auch mehr Speicher und Peripheriefunktionen integriert. So sind auf den F2896x-Bausteinen bis zu 256 KByte Flash, 100 KByte RAM und 2 KByte OTP zu finden. An Peripherie sitzen auf den Controllern unter anderem folgende Funktionsblöcke: 3 Komparatoren; 12-Bit-A/D-Wandler mit 5 MSPS und 16 Kanälen; diverse Schnittstellen (USB 2.0 FS, zwei SPIs, ein McBSP, zwei SCIs, ein I2C, einmal CAN) und Timer-Module (8 PWM-Module, drei 32-Bit-e-CAP, vier HRCAP, zwei 32-Bit-eQEP, Watchdog-Timer und drei 32-Bit-CPU-Timer).
Quelle: elektroniknet.de









